Richtungsänderung im Umgang mit Grossraubtieren?

Mit einer Anpassung der eidgenössischen Jagdverordnung möchte der Bund den Anliegen und Bedenken von Landwirtschaft, Jägern und weiten Teilen der Bergbevölkerung Rechnung tragen. Damit soll unter bestimmten Voraussetzungen der Abschluss von Wölfen erleichtert werden.

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so kontroverse Reaktionen ausgelöst wie die Rückkehr von Wolf, Luchs und anderen Grossraubtieren in der Schweiz. Aufgrund der starken Ausbreitung hat sich die Situation stark verändert.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU wird im Auftrag von Bundesrätin Doris Leuthard eine entsprechende Revision der eidgenössischen Jagdverordnung vorbereiten. Neu soll auch der Abschuss von Jungwölfen in Gebieten mit Wolfsrudeln möglich werden, wenn sich Jungtiere wiederholt innerhalb oder in unmittelbarer Nähe von Siedlungen aufhalten.

Die angepasste Jagdverordnung soll in diesem ersten Quartal 2015 in die Anhörung geschickt werden. Die geänderte Verordnung könnte frühestens auf den 1. Juni 2015 in Kraft treten.

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